Wir über uns > Chronik LZ 670

Nachdem am 16. November 1920 der "1. Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Hohenbudberg-Kaldenhausen" unter Leitung des 1. Brandmeisters Wilhelm Luhnen gegründet worden war, fanden sich am 8. Februar 1923 Freiwillige unter der Leitung des 1. Brandmeisters Wilhelm Jansen in der Nachbargemeinde Rumeln zusammen und gründeten den "Löschzug 3 Rumeln" der "Freiwilligen Feuerwehr Friemersheim". Zur Brandbekämpfung wurden damals mit Pferden bespannte Handdruckspritzen, Schlauchkarren und Wassereimer verwendet; Feuerlöschbrunnen oder gar öffentliche Wasserleitungen waren unbekannt.

Am 1. Juli 1934 schlossen sich nach Auflösung des Amtsverbandes Rheinhausen (früher: Bürgermeisterei Friemersheim) Rumeln und Kaldenhausen zu einer Gemeinde zusammen. Die beiden Löschzüge der Ortsteile behielten allerdings ihre Eigenständigkeit. Im Jahre 1935 waren von 2589 Einwohnern der Gemeinde 66 Männer in beiden Löschzügen aktiv.

1999 - mehr als 75 Jahre nach der Gründung - versahen von ca. 18.500 Einwohnern des Ortsteils 42 Frauen und Männer ihren aktiven und freiwilligen Dienst im Löschzug Rumeln-Kaldenhausen.

Es gab inzwischen ein gut ausgebautes Netz von Wasserleitungen und auch die technische Ausstattung, die inzwischen von der Feuerwehr der Stadt Duisburg bereitgestellt wurde, war deutlich besser, als zu Beginn der Feuerwehrtradition in unserem Ort. Der Fahrzeugpark bestand zunächst aus einem Tanklöschfahrzeug, das neben sechs Mann - oder Frau - Besatzung 5000 l Wasser mit zur Einsatzstelle brachte. Außerdem war das TLF 5000 H - so die offizielle Bezeichnung - mit Geräten zur technischen Hilfeleistung ausgestattet. Weiterhin verfügte der Löschzug über einen RW 1 (Rüstwagen), der ebenfalls für technische Hilfeleistungen eingesetzt wird und bis heute seinen Dienst versieht. Komplettiert wurde das Trio von einem LF 16 TS, einem Löschgruppenfahrzeug, das zwar nicht mit einem Wassertank aber dafür mit einer großen Anzahl von Schläuchen ausgestattet ist. Auch dieses Fahrzeug befindet sich - wenn auch in einer etwas moderneren Version - immer noch in unserem Löschzug.

Am 24.01.2003 wurde das HLF 5000 H von einem modernen HLF 20/16 (Atego/Schlingmann) abgelöst; einige Monate später wurde das in die Jahre gekommene LF 16 TS (MB / Bachert) durch ein etwa elf Jahre jüngeres Modell (Iveco-Magirus / Lentner) abgelöst.

Zurzeit (Stand Juni 2007) versehen 42 Aktive Ihren freiwilligen Dienst in unserem Löschzug. Wir fahren in Rumeln-Kaldenhausen - aufgrund der geografischen Randlage - alle Einsätze gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr. Sirenengeheul weckt seit einigen Jahren niemanden mehr aus dem Schlaf, da wir mittels digitaler Technik - den sogenannten Funkmeldeempfängern - alarmiert werden. Neben den "Großen" haben wir auch noch unsere Nachwuchstruppe, die Jugendfeuerwehr. Zwölf Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren - ab 18 geht's in die aktive Feuerwehr - treffen sich dienstags um 18:00 Uhr mit ihren Betreuern. Im Mittelpunkt des Geschehens steht zunächst einmal die Feuerwehr. Es werden dem Alter entsprechend Übungen aus dem Feuerwehralltag "gefahren". Natürlich kommen aber auch die Dinge, die jede Jugendgruppe veranstaltet, nicht zu kurz - Pizzaessen, Grill- und Spieleabende, Zeltlager...!

(Aktuelles Foto vom 13.03.2009)
Wer Lust hat, mitzumachen, oder sich einfach so für uns interessiert, trifft uns im Gerätehaus, Kirchfeldstraße 2 in 47239 Duisburg, an:
mittwochs: 18:30-20:30 Uhr
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